Archiv

Fallstudien

Jana Riedel/ , , , , , , , , , , / 1Kommentare

Fallstudie Anhand eines konkreten und realen Fallbeispiels werden die Lernenden angeregt, Stellungnahmen und Fragen in Gruppen zu bearbeiten. Dabei steht ihnen Material als Lernhilfe zur Verfügung. Die Lernenden überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten es für die Akteure des Falls gibt und bewerten diese. Die Gruppen entscheiden sich für eine Handlungsoption und begründen ihre Entscheidung im Plenum. Dadurch kann verglichen werden, inwiefern sich die Entscheidungen oder Begründungen zwischen den einzelnen Gruppen unterscheiden. Im Anschluss werden die Lösungen der Lernenden mit der Realität konfrontiert (durch authentisches Material (z. B. Zeitungsberichte) oder Expertenberichte). Auf dieser Grundlage wird das Vorgehen und die eigenen Entscheidungen gemeinsam reflektiert. Die Methode wurde für die wirtschaftliche Ausbildung entwickelt und vor allem im universitären Kontext verwendet. Zunehmend gibt es auch juristische Fallbearbeitungen. Fallstudien können in einer digital aufbereiteten Form auch Gegenstand von Webquests sein.

Flipped Classroom

Jana Riedel/ , , , , , , , , , , / 0Kommentare

Flipped Classroom Flipped Classroom oder auch Inverted Classroom genannt, bedeutet „umgedrehter Unterricht“. Darunter wird verstanden, dass die Phase der Wissensvermittlung (z. B. durch einen Vortrag in der Präsenz) in eine vorbereitende Online-Phase ausgelagert wird und die Präsenzveranstaltung für das gemeinsame aktive Arbeiten, Diskutieren und Üben genutzt wird. (Anstatt des Übens durch Hausaufgaben in Einzelarbeit).

Leittexte

Jana Riedel/ , , , , , , , , , / 0Kommentare

leittexte Bei der Leittextmethode bearbeiten Lernende selbstständig in Kleingruppen von 3-5 Personen eine Aufgabe/Problemstellung. Dazu erhalten sie Unterlagen mit Leitfragen und Leittexten und/oder Quellenhinweisen, die sich mit der Thematik befassen. Die Leittexte bieten praktische Handlungsanleitungen, indem sie Arbeitsschritte und Regeln beschreiben, die von den Lernenden umgesetzt werden sollen. Mit Hilfe eines Kontrollbogens evaluieren die Lernenden ihr Ergebnis selbst. Die Methode wurde in den 70er Jahren für die Berufsausbildung entwickelt.

Lernquellenpool

Jana Riedel/ , , , , , , , , , , , , , , , / 0Kommentare

In einem Lernquellenpool werden Arbeitsmaterialien absichtsvoll, gezielt und begründet zur Verfügung gestellt. Diese können durch den Lehrenden ausgewählt und von den Lernenden jederzeit ergänzt und erweitert werden. Der Lernquellenpool kann bestehen aus: aktueller Fachliteratur (Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, Lexika), selbst erstellten Ordnern mit thematisch sortierten (Leit- oder Informations-)Texten, erarbeiteten Skripten der Kursleitenden als Übungsangebote, Lern- und Arbeitsaufgaben zur Wiederholung, Vertiefung, Weiterführung, audiovisuellen Medien (Lehrfilme, Erklärvideos, Podcasts), einer Auswahl verschiedener PC-gestützter Lernprogramme, einer Linksammlung zu lernthemenrelevanten Datenbanken u. Ä., Internetzugang.

Open Space

Jana Riedel/ , , , , , , , , , , , , / 1Kommentare

Open SpaceEin Open Space ist eine neue und offene Form der Arbeit in Themengruppen in einem Konferenz- bzw. Tagungsformat. Dabei gibt es keine vorab festgelegten Themen, Methoden oder Vortragenden. Zu Beginn eines Open Spaces stehen lediglich ein Leitthema sowie ein Zeitrahmen und mehrere Gruppenräume zur Verfügung. Die Themen werden durch das Publikum vorgeschlagen und ein Themenpate festgelegt, der die anschließenden Gruppenarbeitsphasen moderiert, betreut sowie die Ergebnisse sichert. Die Teilnehmenden bestimmen somit den Ablauf der Konferenz und tragen ihre Ideen und Erfahrungen dort bei, wo sie sich engagieren möchten. So können sie ihre individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen und erweitern. Der Open Space verläuft ergebnisoffen.

Planspiel

Jana Riedel/ , , , , , , / 0Kommentare

Planspiel In Planspielen werden die Teilnehmenden mit einer realistischen Praxissituation konfrontiert, in der sie möglichst kreativ und selbstbestimmt handeln und entscheiden können. Sie übernehmen die Verantwortung für die zeitliche Planung des Lernprozesses, legen die zu erarbeitenden Inhalte und deren Tiefe fest und bestimmen die Handlungsziele und -strategien ihrer Rollen selbstständig.Durch die gemeinsame Reflexion und das Einnehmen von Beobachterpositionen können Entscheidungen und Zusammenhänge reflektiert werden. Die Teilnehmenden diskutieren und begründen ihre Entscheidungen gemeinsam, führen Gespräche und Verhandlungen und werten die Auswirkungen ihres Handelns gemeinsam aus. Es finden mehrere Entscheidungsrunden statt. Abschließend werden die Ergebnisse in einer selbstgewählten Form präsentiert.

Projektarbeit

Jana Riedel/ , , , , , , , , , / 0Kommentare

Projektarbeit Im Zentrum der Projektarbeit als konstruktivistischer Methode steht die eigenständige Entwicklung, Bearbeitung und Präsentation eines Projektes durch die Lernenden. Diese bearbeiten eine komplexe Fragestellung, wobei sie auf vorhandenes Fachwissen zurückgreifen, dies diskutieren und sich auf Hypothesen einigen, sowie einen Plan zur Vorgehensweise erarbeiten. Sie eignen sich zusätzlich erforderliches Fachwissen selbstständig an, entwickeln gemeinsam Lösungsvorschläge und verteilen Arbeitsaufgaben. Die Projektergebnisse werden abschließend vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um die Lösung einer Aufgabe mit nur einem möglichen Lösungsweg, sondern um die Bearbeitung einer komplexen Fragestellung, welche durch mehrere Teilaufgaben gekennzeichnet ist, die die Lernenden selbst identifizieren und mit selbst gewählten Methoden lösen müssen.

Webquest

Jana Riedel/ , , , , , , , , , , , , / 0Kommentare

Webquest Der Webquest lässt sich in deutschen Worten als Spurensuche im Internet beschreiben. Die Lernenden bearbeiten in Gruppen eine im Internet veröffentlichte Aufgaben-, Frage- oder Problemstellung. Die Gruppenarbeit kann dabei synchron im Präsenzunterricht oder asynchron mit Hilfe digitaler Kommunikationswerkzeuge (Spezialform: eQuest) erfolgen. Die Aufgabenstellung folgt einer einheitlichen Struktur (siehe Ablauf), wobei den Lernenden die Informationen zu allen Phasen von Anfang an zur Verfügung stehen.

Werkstattarbeit

Teilnehmende Workshop/ , , , , , , , , , , , , , / 0Kommentare

WerkstattarbeitIn einer Lernwerkstatt stehen den Lernenden verschiedene Arrangements von Materialien zur Verfügung mit denen sie sich nach eigenem Interesse widmen werden. Dabei können die Lernenden sich die Lernsituation (Einzel-, Partner, Gruppenarbeit) frei wählen. Sie bestimmen auch den zeitlichen Rahmen sowie die Art der Ausarbeitung des Themas.
Die Methode wurde von Jürgen Reichen vor allem für den Grundschulunterricht entwickelt und erprobt, kommt aber auch in Kursen der Erwachsenenbildung zum Einsatz. Sie wurde für diesen Methodenkoffer von Kursleitungen einer Volkshochschule vorgeschlagen. Das Zusammenstellen der Materialien muss vielfältig und differenzierend sein. Der Lehrende sollte den Lernern ausreichend Räume zur Verfügung stellen, die bei Bedarf genutzt werden können

Zukunftswerkstatt

Jana Riedel/ , , , , / 0Kommentare

Zukunftswerkstatt In der Zukunftswerkstatt sind alle Akteure Experten. Diese bringen ihr individuelles Wissen, ihre Erfahrungen aber vor allem auch ihre Fantasie in die Zukunftswerkstatt ein. In Gruppen diskutieren die Teilnehmenden gleichberechtigt zu einem vorab festgelegten Rahmenthema und nehmen gleichzeitig die Rolle eines Lernenden und eines Lehrenden ein. Die Gruppen werden von einer Moderationsperson begleitet.