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Lautes Denken

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Lautes Denken Der Lernende beschreibt den Ablauf einer Handlung entweder vorhersagend, gleichzeitig oder retrospektiv und kommentiert diese mit den eigenen Gedanken und Empfindungen. Diese Kommentare können aufgezeichnet oder von einem Lernpartner schriftlich fixiert werden. Die Beschreibung des eigenen Handelns regt den Lernenden an, sein Tun bewusster zu durchdenken und zu verstehen und somit den Sachverhalt in den eigenen Denkstrukturen zu verankern und sich (Fach-)Begriffe anzueignen. Die Methode wird auch als wissenschaftliche Datenerhebungsmethode eingesetzt, bspw. in psychologischen Tests oder für die Evaluation und Usabilty-Tests von Softwareprodukten.

Lernquellenpool

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In einem Lernquellenpool werden Arbeitsmaterialien absichtsvoll, gezielt und begründet zur Verfügung gestellt. Diese können durch den Lehrenden ausgewählt und von den Lernenden jederzeit ergänzt und erweitert werden. Der Lernquellenpool kann bestehen aus: aktueller Fachliteratur (Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, Lexika), selbst erstellten Ordnern mit thematisch sortierten (Leit- oder Informations-)Texten, erarbeiteten Skripten der Kursleitenden als Übungsangebote, Lern- und Arbeitsaufgaben zur Wiederholung, Vertiefung, Weiterführung, audiovisuellen Medien (Lehrfilme, Erklärvideos, Podcasts), einer Auswahl verschiedener PC-gestützter Lernprogramme, einer Linksammlung zu lernthemenrelevanten Datenbanken u. Ä., Internetzugang.

Lerntagebuch

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Lerntagebuch Lerntagebücher ermöglichen den Lernenden die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und die Reflexion des eigenen Lernprozesses in schriftlicher Form. Dabei besteht bspw. die Möglichkeit, neue Seminar- und Workshopinhalte mit eigenen Erfahrungen und Problemen aus der beruflichen Praxis zu verbinden und so den Transfer des neu erworbenen Wissens in die berufliche Praxis zu erleichtern. Gegenstand der Reflexion sind neben den Lerninhalten auch die Lernmethoden, der Ablauf, eine Arbeitsrückschau sowie der persönliche Lernprozess und -fortschritt. Die Lernenden entscheiden dabei selbst, mit welchen inhaltlichen Aspekten/Schwerpunkten sie sich auseinandersetzen möchten. Der Lernstoff soll so individuell strukturiert, mit vorhandenem Wissen verknüpft und Verständnisprobleme sowie positive Lernfortschritte aufgedeckt werden.

Lernvertrag

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Lernvertrag Die Methode wurde von Knowles bereits in den 80er Jahren für die Erwachsenenbildung beschrieben. Der Lernvertrag hält fest, welche Ziele die Lernenden erreichen wollen, was sie dafür tun möchten, welche Unterstützung sie benötigen und wie sie ihren Lernerfolg überprüfen können und schafft damit Transparenz für den Lernenden und den Lehrenden.

Mapping

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Mapping Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Begriffe, Konzepte, Ideen oder Erfahrungen zu einem Thema aus der Gruppe zu sammeln, zu strukturieren und zu visualisieren. Hierfür gibt es verschiedene methodische Umsetzungsmöglichkeiten, die vor allem im Rahmen der Metaplan- oder Moderationsmethode umgesetzt werden können. Die bekanntesten Methoden für diese Zielstellung sind neben der Kartenabfrage, die Mind-Map-Methode und die Concept-Map-Methode (kognitive Landkarten). In einer Gruppe werden hierzu Stichworte zu einem Thema gesammelt, die gemeinsam strukturiert und visualisiert werden. Die Methoden unterscheiden sich im Vorgehen bei der Strukturierung.

Themenspeicher

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Themenspeicher Auf einem Flipchart, in einem Forum oder in einem Wiki werden Beiträge der Teilnehmenden gesammelt, die den Inhalt der Veranstaltung ergänzen. Variante 1: Der Themenspeicher kann genutzt werden, um Themen oder Methoden zu sammeln, die im weiteren Veranstaltungsverlauf gemeinsam erarbeitet oder ausprobiert werden sollen. Die Teilnehmenden können diese Themen/Methoden bereits bewerten/priorisieren, um die Auswahl der Beiträge zu erleichtern. Variante 2: Die Teilnehmenden sammeln (in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) im Themenspeicher individuelle Beiträge und Ansichten zu einem bestimmten Thema. So können Sammlungen von (Fall-)Beispielen, Erfahrungsberichten, Teilaspekten zu einem Thema entstehen.

Werkstattarbeit

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WerkstattarbeitIn einer Lernwerkstatt stehen den Lernenden verschiedene Arrangements von Materialien zur Verfügung mit denen sie sich nach eigenem Interesse widmen werden. Dabei können die Lernenden sich die Lernsituation (Einzel-, Partner, Gruppenarbeit) frei wählen. Sie bestimmen auch den zeitlichen Rahmen sowie die Art der Ausarbeitung des Themas.
Die Methode wurde von Jürgen Reichen vor allem für den Grundschulunterricht entwickelt und erprobt, kommt aber auch in Kursen der Erwachsenenbildung zum Einsatz. Sie wurde für diesen Methodenkoffer von Kursleitungen einer Volkshochschule vorgeschlagen. Das Zusammenstellen der Materialien muss vielfältig und differenzierend sein. Der Lehrende sollte den Lernern ausreichend Räume zur Verfügung stellen, die bei Bedarf genutzt werden können