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Fallstudien

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Fallstudie Anhand eines konkreten und realen Fallbeispiels werden die Lernenden angeregt, Stellungnahmen und Fragen in Gruppen zu bearbeiten. Dabei steht ihnen Material als Lernhilfe zur Verfügung. Die Lernenden überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten es für die Akteure des Falls gibt und bewerten diese. Die Gruppen entscheiden sich für eine Handlungsoption und begründen ihre Entscheidung im Plenum. Dadurch kann verglichen werden, inwiefern sich die Entscheidungen oder Begründungen zwischen den einzelnen Gruppen unterscheiden. Im Anschluss werden die Lösungen der Lernenden mit der Realität konfrontiert (durch authentisches Material (z. B. Zeitungsberichte) oder Expertenberichte). Auf dieser Grundlage wird das Vorgehen und die eigenen Entscheidungen gemeinsam reflektiert. Die Methode wurde für die wirtschaftliche Ausbildung entwickelt und vor allem im universitären Kontext verwendet. Zunehmend gibt es auch juristische Fallbearbeitungen. Fallstudien können in einer digital aufbereiteten Form auch Gegenstand von Webquests sein.

Flipped Classroom

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Flipped Classroom Flipped Classroom oder auch Inverted Classroom genannt, bedeutet „umgedrehter Unterricht“. Darunter wird verstanden, dass die Phase der Wissensvermittlung (z. B. durch einen Vortrag in der Präsenz) in eine vorbereitende Online-Phase ausgelagert wird und die Präsenzveranstaltung für das gemeinsame aktive Arbeiten, Diskutieren und Üben genutzt wird. (Anstatt des Übens durch Hausaufgaben in Einzelarbeit).

Lerntagebuch

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Lerntagebuch Lerntagebücher ermöglichen den Lernenden die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und die Reflexion des eigenen Lernprozesses in schriftlicher Form. Dabei besteht bspw. die Möglichkeit, neue Seminar- und Workshopinhalte mit eigenen Erfahrungen und Problemen aus der beruflichen Praxis zu verbinden und so den Transfer des neu erworbenen Wissens in die berufliche Praxis zu erleichtern. Gegenstand der Reflexion sind neben den Lerninhalten auch die Lernmethoden, der Ablauf, eine Arbeitsrückschau sowie der persönliche Lernprozess und -fortschritt. Die Lernenden entscheiden dabei selbst, mit welchen inhaltlichen Aspekten/Schwerpunkten sie sich auseinandersetzen möchten. Der Lernstoff soll so individuell strukturiert, mit vorhandenem Wissen verknüpft und Verständnisprobleme sowie positive Lernfortschritte aufgedeckt werden.

Planspiel

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Planspiel In Planspielen werden die Teilnehmenden mit einer realistischen Praxissituation konfrontiert, in der sie möglichst kreativ und selbstbestimmt handeln und entscheiden können. Sie übernehmen die Verantwortung für die zeitliche Planung des Lernprozesses, legen die zu erarbeitenden Inhalte und deren Tiefe fest und bestimmen die Handlungsziele und -strategien ihrer Rollen selbstständig.Durch die gemeinsame Reflexion und das Einnehmen von Beobachterpositionen können Entscheidungen und Zusammenhänge reflektiert werden. Die Teilnehmenden diskutieren und begründen ihre Entscheidungen gemeinsam, führen Gespräche und Verhandlungen und werten die Auswirkungen ihres Handelns gemeinsam aus. Es finden mehrere Entscheidungsrunden statt. Abschließend werden die Ergebnisse in einer selbstgewählten Form präsentiert.

Projektarbeit

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Projektarbeit Im Zentrum der Projektarbeit als konstruktivistischer Methode steht die eigenständige Entwicklung, Bearbeitung und Präsentation eines Projektes durch die Lernenden. Diese bearbeiten eine komplexe Fragestellung, wobei sie auf vorhandenes Fachwissen zurückgreifen, dies diskutieren und sich auf Hypothesen einigen, sowie einen Plan zur Vorgehensweise erarbeiten. Sie eignen sich zusätzlich erforderliches Fachwissen selbstständig an, entwickeln gemeinsam Lösungsvorschläge und verteilen Arbeitsaufgaben. Die Projektergebnisse werden abschließend vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um die Lösung einer Aufgabe mit nur einem möglichen Lösungsweg, sondern um die Bearbeitung einer komplexen Fragestellung, welche durch mehrere Teilaufgaben gekennzeichnet ist, die die Lernenden selbst identifizieren und mit selbst gewählten Methoden lösen müssen.

Rollenspiel

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Rollenspiel In einem Rollenspiel wird ein vereinfachter Ausschnitt der Realität durch die Teilnehmenden aktiv simuliert. Die Teilnehmenden bewältigen Entscheidungssituationen durch spielerisches Handeln. Dabei übernehmen Sie eine selbst gewählte oder vorgegebene Rolle und erarbeiten deren Interessenslagen und Handlungsstrategien. Sie beurteilen die (Spiel-)Ereignisse aus einer rollenspezifischen Perspektive und setzen ihre rollenspezifischen Interessen durch. In der Gruppe werden die im Rollenspiel erlebten Rollenkonflikte unterschiedlicher Personen diskutiert und aufgearbeitet. Es wird zwischen spontanen, aus der Erfahrungswelt der Teilnehmenden stammenden Rollenspielen und angeleiteten Rollenspielen unterschieden. Letztere simulieren neue Handlungssituationen und bedürfen einer intensiven Vorbereitung durch den Lehrenden.

Themenspeicher

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Themenspeicher Auf einem Flipchart, in einem Forum oder in einem Wiki werden Beiträge der Teilnehmenden gesammelt, die den Inhalt der Veranstaltung ergänzen. Variante 1: Der Themenspeicher kann genutzt werden, um Themen oder Methoden zu sammeln, die im weiteren Veranstaltungsverlauf gemeinsam erarbeitet oder ausprobiert werden sollen. Die Teilnehmenden können diese Themen/Methoden bereits bewerten/priorisieren, um die Auswahl der Beiträge zu erleichtern. Variante 2: Die Teilnehmenden sammeln (in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) im Themenspeicher individuelle Beiträge und Ansichten zu einem bestimmten Thema. So können Sammlungen von (Fall-)Beispielen, Erfahrungsberichten, Teilaspekten zu einem Thema entstehen.