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Flipped Classroom

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Flipped Classroom Flipped Classroom oder auch Inverted Classroom genannt, bedeutet „umgedrehter Unterricht“. Darunter wird verstanden, dass die Phase der Wissensvermittlung (z. B. durch einen Vortrag in der Präsenz) in eine vorbereitende Online-Phase ausgelagert wird und die Präsenzveranstaltung für das gemeinsame aktive Arbeiten, Diskutieren und Üben genutzt wird. (Anstatt des Übens durch Hausaufgaben in Einzelarbeit).

Lernkonferenz

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Planspiel In Anlehnung an die Schulkonferenzen, in denen (unter Ausschluss der Lernenden) Fragen der Lern-/ Lehrorganisation behandelt, Planungen abgestimmt und Lernleistungen beurteilt werden, soll die Lernkonferenz eine gemeinsame Beratung aller am Lernprozess Beteiligten bieten. Die Teilnehmenden haben über eine möglichst regelmäßig stattfindende Lernkonferenz die Möglichkeit, auf die Auswahl der Lerninhalte und der Lehr-/Lernorganisation einzuwirken.

Lernquellenpool

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In einem Lernquellenpool werden Arbeitsmaterialien absichtsvoll, gezielt und begründet zur Verfügung gestellt. Diese können durch den Lehrenden ausgewählt und von den Lernenden jederzeit ergänzt und erweitert werden. Der Lernquellenpool kann bestehen aus: aktueller Fachliteratur (Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, Lexika), selbst erstellten Ordnern mit thematisch sortierten (Leit- oder Informations-)Texten, erarbeiteten Skripten der Kursleitenden als Übungsangebote, Lern- und Arbeitsaufgaben zur Wiederholung, Vertiefung, Weiterführung, audiovisuellen Medien (Lehrfilme, Erklärvideos, Podcasts), einer Auswahl verschiedener PC-gestützter Lernprogramme, einer Linksammlung zu lernthemenrelevanten Datenbanken u. Ä., Internetzugang.

Lerntagebuch

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Lerntagebuch Lerntagebücher ermöglichen den Lernenden die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Lernstoff und die Reflexion des eigenen Lernprozesses in schriftlicher Form. Dabei besteht bspw. die Möglichkeit, neue Seminar- und Workshopinhalte mit eigenen Erfahrungen und Problemen aus der beruflichen Praxis zu verbinden und so den Transfer des neu erworbenen Wissens in die berufliche Praxis zu erleichtern. Gegenstand der Reflexion sind neben den Lerninhalten auch die Lernmethoden, der Ablauf, eine Arbeitsrückschau sowie der persönliche Lernprozess und -fortschritt. Die Lernenden entscheiden dabei selbst, mit welchen inhaltlichen Aspekten/Schwerpunkten sie sich auseinandersetzen möchten. Der Lernstoff soll so individuell strukturiert, mit vorhandenem Wissen verknüpft und Verständnisprobleme sowie positive Lernfortschritte aufgedeckt werden.

Lernvertrag

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Lernvertrag Die Methode wurde von Knowles bereits in den 80er Jahren für die Erwachsenenbildung beschrieben. Der Lernvertrag hält fest, welche Ziele die Lernenden erreichen wollen, was sie dafür tun möchten, welche Unterstützung sie benötigen und wie sie ihren Lernerfolg überprüfen können und schafft damit Transparenz für den Lernenden und den Lehrenden.

Mapping

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Mapping Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Begriffe, Konzepte, Ideen oder Erfahrungen zu einem Thema aus der Gruppe zu sammeln, zu strukturieren und zu visualisieren. Hierfür gibt es verschiedene methodische Umsetzungsmöglichkeiten, die vor allem im Rahmen der Metaplan- oder Moderationsmethode umgesetzt werden können. Die bekanntesten Methoden für diese Zielstellung sind neben der Kartenabfrage, die Mind-Map-Methode und die Concept-Map-Methode (kognitive Landkarten). In einer Gruppe werden hierzu Stichworte zu einem Thema gesammelt, die gemeinsam strukturiert und visualisiert werden. Die Methoden unterscheiden sich im Vorgehen bei der Strukturierung.

Open Space

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Open SpaceEin Open Space ist eine neue und offene Form der Arbeit in Themengruppen in einem Konferenz- bzw. Tagungsformat. Dabei gibt es keine vorab festgelegten Themen, Methoden oder Vortragenden. Zu Beginn eines Open Spaces stehen lediglich ein Leitthema sowie ein Zeitrahmen und mehrere Gruppenräume zur Verfügung. Die Themen werden durch das Publikum vorgeschlagen und ein Themenpate festgelegt, der die anschließenden Gruppenarbeitsphasen moderiert, betreut sowie die Ergebnisse sichert. Die Teilnehmenden bestimmen somit den Ablauf der Konferenz und tragen ihre Ideen und Erfahrungen dort bei, wo sie sich engagieren möchten. So können sie ihre individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen und erweitern. Der Open Space verläuft ergebnisoffen.

Peer-Review

Kathrin Möbius/ , , , , , , , , , , , / 0Kommentare

Peer-Review Im Regelfall bewerten oder kommentieren Sie die Leistung Ihrer Teilnehmenden. Eine Alternative stellt das Peer-Review dar, bei dem die Ergebnisse der Teilnehmenden (peers) durch diese gegenseitig – nach festgelegten Kriterien – kommentiert bzw. bewertet werden.

Rollenspiel

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Rollenspiel In einem Rollenspiel wird ein vereinfachter Ausschnitt der Realität durch die Teilnehmenden aktiv simuliert. Die Teilnehmenden bewältigen Entscheidungssituationen durch spielerisches Handeln. Dabei übernehmen Sie eine selbst gewählte oder vorgegebene Rolle und erarbeiten deren Interessenslagen und Handlungsstrategien. Sie beurteilen die (Spiel-)Ereignisse aus einer rollenspezifischen Perspektive und setzen ihre rollenspezifischen Interessen durch. In der Gruppe werden die im Rollenspiel erlebten Rollenkonflikte unterschiedlicher Personen diskutiert und aufgearbeitet. Es wird zwischen spontanen, aus der Erfahrungswelt der Teilnehmenden stammenden Rollenspielen und angeleiteten Rollenspielen unterschieden. Letztere simulieren neue Handlungssituationen und bedürfen einer intensiven Vorbereitung durch den Lehrenden.

Themenspeicher

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Themenspeicher Auf einem Flipchart, in einem Forum oder in einem Wiki werden Beiträge der Teilnehmenden gesammelt, die den Inhalt der Veranstaltung ergänzen. Variante 1: Der Themenspeicher kann genutzt werden, um Themen oder Methoden zu sammeln, die im weiteren Veranstaltungsverlauf gemeinsam erarbeitet oder ausprobiert werden sollen. Die Teilnehmenden können diese Themen/Methoden bereits bewerten/priorisieren, um die Auswahl der Beiträge zu erleichtern. Variante 2: Die Teilnehmenden sammeln (in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit) im Themenspeicher individuelle Beiträge und Ansichten zu einem bestimmten Thema. So können Sammlungen von (Fall-)Beispielen, Erfahrungsberichten, Teilaspekten zu einem Thema entstehen.

Webquest

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Webquest Der Webquest lässt sich in deutschen Worten als Spurensuche im Internet beschreiben. Die Lernenden bearbeiten in Gruppen eine im Internet veröffentlichte Aufgaben-, Frage- oder Problemstellung. Die Gruppenarbeit kann dabei synchron im Präsenzunterricht oder asynchron mit Hilfe digitaler Kommunikationswerkzeuge (Spezialform: eQuest) erfolgen. Die Aufgabenstellung folgt einer einheitlichen Struktur (siehe Ablauf), wobei den Lernenden die Informationen zu allen Phasen von Anfang an zur Verfügung stehen.

Werkstattarbeit

Teilnehmende Workshop/ , , , , , , , , , , , , , / 0Kommentare

WerkstattarbeitIn einer Lernwerkstatt stehen den Lernenden verschiedene Arrangements von Materialien zur Verfügung mit denen sie sich nach eigenem Interesse widmen werden. Dabei können die Lernenden sich die Lernsituation (Einzel-, Partner, Gruppenarbeit) frei wählen. Sie bestimmen auch den zeitlichen Rahmen sowie die Art der Ausarbeitung des Themas.
Die Methode wurde von Jürgen Reichen vor allem für den Grundschulunterricht entwickelt und erprobt, kommt aber auch in Kursen der Erwachsenenbildung zum Einsatz. Sie wurde für diesen Methodenkoffer von Kursleitungen einer Volkshochschule vorgeschlagen. Das Zusammenstellen der Materialien muss vielfältig und differenzierend sein. Der Lehrende sollte den Lernern ausreichend Räume zur Verfügung stellen, die bei Bedarf genutzt werden können